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CQ World Wide DX Contest

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Der CQ WW DX Contest 2016

SSB: 29.-30. Oktober CW: 26.-27. November

Beginn: 00:00 UTC Samstag und Ende: 23:59:59 UTC Sonntag

I. ZIEL: Funkamateure weltweit versuchen, so viele andere Funkamateure in so vielen CQ Zonen und Ländern wie möglich zu kontaktieren.

II. BÄNDER: Der Betrieb ist auf sechs Bändern erlaubt: 1,8 – 3,5 – 7 – 14 – 21 und 28 MHz. Dabei wird die Einhaltung der Bandpläne dringend empfohlen.

III. CONTEST AUSTAUSCH: SSB: RS Rapport und angehängt die Nummer der CQ Zone, in der sich die Station gerade befindet (z.B. 59 14 für DL); CW: RST und angehängt die Nummer der CQ Zone, in der sich die Station gerade befindet (z.B. 599 14 für DL).

IV. PUNKTAUSWERTUNG

A. Endpunktzahl: Das Endergebnis ist das Ergebnis der Multiplikation der QSO-Punkte mit der Anzahl der Zonen- und Länder-Multiplikatoren. Beispiel: 1000 QSO-Punkte * (30 Zonen + 70 Länder) = 100.000 (Endpunktzahl)

B. QSO-Punkte: Jede Station darf auf jedem Band einmal gearbeitet werden. Die QSO-Punkte sind abhängig vom Standort der gearbeiteten Station.

  1. Kontakte zwischen Stationen auf verschiedenen Kontinenten zählen (3) drei Punkte.
  2. Kontakte zwischen Stationen auf dem gleichen Kontinent aber aus verschiedenen Ländern zählen 1 Punkt. Ausnahme: Kontakte zwischen Stationen aus verschiedenen Ländern auf dem Nordamerikanischen Kontinent zählen (2) zwei Punkte.
  3. Kontakte zwischen Stationen des gleichen Landes zählen (0) „null“ Punkte, aber sie sind erlaubt, um den Zonen- und/oder Ländermultiplikator zu arbeiten.

C. Multiplikatoren: Es gibt zwei Typen von Multiplikatoren.

  1. Zone: Addieren Sie einen (1) Multiplikatorpunkt für jede unterschiedliche Zone, die Sie pro Band arbeiten. Als Grundlage dafür gelten die Regeln des „CQ Worked all Zones Standards“.
  2. Land: Addieren Sie einen (1) Multiplikatorpunkt für jedes einzelne Land, das Sie pro Band arbeiten. Als Grundlage gelten die Regelungen der DXCC Entity Liste, der Worked all Europe Multiplikatoren zuzgl. IG9/IH9 und die kontinentalen Grenzen gelten als Standard für die Definition eines Länder-Multiplikators. Maritime Mobile Stationen zählen nur für den Zonen-Multiplikator.

V. KATEGORIEN

A. Single Operator Kategorien: Eine Person (der Operator) führt alle notwendigen Operationen und Log-Funktionen durch. Es gibt keine Begrenzung der zu arbeitenden Zeit oder der Anzahl der Bandwechsel. Zu jeder Zeit ist nur ein einziges Sendesignal erlaubt.

1. Single Operator: Jegliche Unterstützung durch Cluster, Skimmer o.ä. zum Finden von QSOs ist verboten. (siehe VIII.2)

a. High Power (alle Bänder oder einzelnes Band): Die gesamte Ausgangsleistung darf 1.500 Watt nicht übersteigen.

b. Low Power (alle Bänder oder einzelnes Band): Die gesamte Ausgangsleistung darf 100 Watt nicht übersteigen.

c. QRP (alle Bänder oder einzelnes Band): Die gesamte Ausgangsleistung darf 5 Watt nicht übersteigen.

2. Single Operator Assisted: Jegliche Unterstützung durch Cluster, Skimmer o.ä. ist erlaubt. (siehe VIII.2)

a. High Power (alle Bänder oder einzelnes Band): Die gesamte Ausgangsleistung darf 1.500 Watt nicht übersteigen.

b. Low Power (alle Bänder oder einzelnes Band): Die gesamte Ausgangsleistung darf 100 Watt nicht übersteigen.

c. QRP (alle Bänder oder einzelnes Band): Die gesamte Ausgangsleistung darf 5 Watt nicht übersteigen.

B. Single Operator Overlay Kategorien: Jeder Single-OP-Teilnehmer, der die entsprechenden Anforderungen erfüllt, darf zusätzlich sein Log mit einer der nachfolgenden Overlay Kategorien in der Logzeile CATEGORY-OVERLAY im Cabrillo Log-Header versehen. Diese Overlay-Kategorien werden in der Auswertung gesondert als All-Band-Liste und in Gruppen nach High Power (1.500 W) und Low Power (100 W) aufgelistet, wobei LowPower QRP beinhaltet.

1. Classic Operator (CLASSIC): der OP nutzt während der gesamten Contestzeit nur ein Radio, keine Cluster-Unterstützung o.ä. zum Finden von QSOs und darf bis zu 24, der gesamten 48 Stunden arbeiten – wobei eine Pause mindestens 60 Minuten dauert, während der kein QSO geloggt werden darf. Sollte das Log mehr als 24 Stunden Betrieb aufzeigen, werden nur die ersten 24 Stunden für das Overlay-Ergebnis berechnet. Dieses eine benutzte Radio darf während des Sendens nicht in der Lage sein, auf einer anderen Frequenz zu empfangen. Single OP assisted Logs sind nicht berechtigt für diese Overlay Kategorie.

2. Rookie (ROOKIE): Der Operator erhielt seine erste Amateurfunklizenz weniger als drei (3) Jahre vor dem Start des Contests. Für diese Overlay-Kategorie ist das Jahr der ersten Amateurfunklizenz in der SOAPBOX des Cabrillo-Headers anzugeben.

C. Multi Operator Kategorien (nur ALL-BAND): Die Zahl der Operatoren ist nicht begrenzt. Die Unterstützung von Clustern, Skimmer u.ä. ist erlaubt. Zu jeder Zeit ist max. ein (1) Sendesignal pro Band erlaubt.

1. Ein Sender (MULTI-ONE): Es ist nur ein Sendesignal auf nur einem Band während jeder 10-Minuten Periode erlaubt; dies betrifft die „Run-Station“. Ausnahme: Ein – und nur ein – weiteres Sendesignal (Multiplikator-Station) ist zu jeder 10-Minuten-Periode erlaubt, wenn – und nur wenn – es auf einem anderen Band als die Run-Station arbeitet und wenn die gearbeitete Station ein Multiplikator ist. Die 10-Minuten-Perioden der Run- und der Multiplikator-Station dürfen unterschiedlich sein. Eine solche 10-Minuten-Periode beginnt mit dem ersten QSO auf diesem Band. Im Log muss angegeben werden, welche Station (Run- oder Multiplikator-) jedes QSO durchgeführt hat. Die Multiplikator-Station darf dabei nicht CQ rufen oder QSOs „anbahnen“.

a. HIGH POWER: Die Ausgangsleistung darf 1.500 W zu keiner Zeit und auf keinem Band überschreiten.

b. Low POWER: Die Ausgangsleistung darf 100 W zu keiner Zeit und auf keinem Band überschreiten.

2. Zwei Sender (MUTLI-TWO): Zu jeder Zeit dürfen max. zwei Sendesignale auf zwei unterschiedlichen Bändern benutzt werden. Im Log muss angegeben werden, welche der beiden Stationen jedes QSO durchgeführt hat. Jeder Sender darf während einer Stunde von der Minute 00 bis zur Minute 59 maximal acht (8) Bandwechsel durchführen. Die max. Ausgangsleistung darf 1.500 Watt zu keinem Zeitpunkt und auf keinem Band übersteigen.

3. Mehrere Sender (MULTI-UNLIMITED): Alle sechs Contestbänder können parallel aktiviert werden. Dabei ist zu jeder Zeit max. ein Sendesignal pro Band erlaubt. Die max. Ausgangsleistung darf 1.500 Watt zu keinem Zeitpunkt und auf keinem Band übersteigen.

D. Checklog: Dieses Log wird eingeschickt um den Prüfungsprozess der anderen Logs zu unterstützen. Das Log wird nicht bewertet und auch nicht veröffentlicht.

VI. AUSZEICHNUNGEN

Ein Single-Band-Log qualifiziert sich nur für eine Single-Band Urkunde. Ein Log, das QSOs auf mehr als einem Band enthält, wird als All-Band Log interpretiert, solange es nicht explizit als Single-Band Log im Cabrillo Header gekennzeichnet wurde.

A. Urkunden: Elektronische Zertifikate werden per Download allen zur Verfügung gestellt, die ein Log einreichen.

B. Plaketten: Plaketten werden für Spitzenleistungen in mehreren Kategorien vergeben. Die aktuelle Liste der Plaketten und ihrer Sponsoren finden Sie unter www.cqww.com/plaques.htm. Pro abgegebenem Log wird maximal eine Plakette vergeben. Eine Station, die eine Plakette gewonnen hat, wird nicht mehr für eine nachrangige Plakette berücksichtigt. Diese wird dann an den jeweiligen Zweitplazierten vergeben.

VII. CLUB WETTBEWERB

Das Club-Ergebnis ist die Addition der eingereichten Ergebnisse aller Clubmitglieder. Der Wettbewerb unterscheidet zwei verschiedene DX Clubs:

A. USA Clubs. Die Teilnahme ist begrenzt auf Club-Mitglieder in USA innerhalb eines 250 Meilen-Radius rund um das Zentrum des Clubbereichs. (Ausnahmen sind DX-Peditionen, die speziell für den Contest organisiert wurden, durchgeführt von Clubmitgliedern, die innerhalb der oben genannten Clubgrenzen leben)

B. DX Clubs. Die Teilnahme ist begrenzt auf Club-Mitglieder im DXCC-Land des Clubs oder innerhalb eines 400 km Radius rund um das Zentrum des Clubbereichs (Ausnahmen sind DX-Peditionen, die speziell für den Contest organisiert wurden, durchgeführt von Clubmitgliedern, die innerhalb der oben genannten Clubgrenzen leben).

C. Allgemeine Club-Regeln

  1. Nationale Organisationen (wie z.B. DARC, JARL oder REF) sind keine Clubs im Sinn des Club Wettbewerbs.
  2. Single-OP Logs dürfen nur einem Club zugeordnet werden. Multi-OP-Logs dürfen dagegen ihre Punktzahl prozentual auf mehrere Clubs aufteilen, je nach der prozentualen Clubzugehörigkeit der Teilnehmer. Es muss der volle Clubname angegeben werden (und die prozentuale Punktverteilung bei Multi-OPs)
  3. Um in den Ergebnislisten zu erscheinen, müssen mindesten vier (4) Logs für einen Club eingegangen sein. Checklogs zählen nicht dazu.

VIII. BEGRIFFSDEFINITIONEN

1. Standort: Der Standort ist der Bereich, in dem alle Sender, Empfänger und Antennen sich befinden. Alle Sender und Empfänger müssen in einem einzigen Kreis mit 500m Durchmesser betrieben werden. Antennen müssen physikalisch mit Hochfrequenzleitungen mit den Sendern und Empfängern verbunden sein.

2. Unterstützende Hinweise auf andere Teilnehmer: Darunter verstehen wir jegliche Technologie und Quelle, die dem Operator Rufzeichen-Informationen über das Signal von Stationen oder Multiplikatoren zukommen lässt. Dies enthält, ist aber nicht begrenzt auf, die Benutzung von CW-Dekodern, DX-Clustern, DX-Websites (wie z.B. DX-Summit), Technologien zur Dekodierung von Rufzeichen und deren Frequenzen (wie z.B. Skimmer und/oder Reverse Beacon Network) oder die Absprache von Vereinbarungen mit anderen Personen.

IX. ALLGEMEINE REGELN FÜR ALLE TEILNEHMER:

  1. Alle Teilnehmer müssen für jede Aktivität, die ihr Ergebnis beeinflusst, innerhalb der Beschränkungen ihrer gewählten Kategorie arbeiten.
  2. Für jedes eingereichte Log muss ein unterschiedliches Rufzeichen verwendet werden.
  3. Übersteigen Sie auf keinem Band die Obergrenze der maximalen Ausgangsleistung der gewählten Teilnehmerklasse. Die maximale Ausgangsleistung ist auf allen Bändern und zu jeder Zeit am Ausgang des/der aktiven Leistungsverstärker(s) zu messen.
  4. Sich selbst zu spotten und auch das Bitten um einen Spot bei der Gegenstation ist nicht erlaubt.
  5. Ferngesteuerter Betrieb ist dann erlaubt, wenn alle Sender, Empfänger und Antennen sich an einem Standort befinden. Auch eine fernbediente Station muss alle Regeln zu ihrer Lizenz, der Lizenz des OPs und die Regeln der gewählten Kategorie einhalten. Das benutzte Rufzeichen muss von der lokalen Regulierungsbehörde des Standortes der ferngesteuerten Station erlaubt oder sogar ausgegeben sein.
  6. Fernbediente Empfänger, die sich nicht am Standort der Station befinden, sind nicht erlaubt.
  7. Zu jeder Zeit ist nur ein Sendesignal auf einem Band erlaubt. Sollten zwei oder mehr Sender auf einem Band QRV sein, MUSS ein elektronisches Gerät benutzt werden, das immer nur ein Sendesignal pro Band zulässt. Alternierende CQ Rufe auf zwei oder mehreren Frequenzen auf einem Band sind nicht erlaubt.
  8. Alle Anrufe, Antworten auf Anrufe und das Aufnehmen der Rufzeichen und des Contestaustauschs müssen während der Contestzeit im Contestmodus und auf Contestfrequenzen getätigt werden.
  9. Die Korrektur von geloggten Rufzeichen und/oder des Contestaustauschs unter Zuhilfenahme von Datenbanken, Mitschnitten, E-Mails oder anderer Methoden der QSO-Bestätigung ist nach dem Contest nicht erlaubt.
  10. Die geloggten Rufzeichen müssen übereinstimmen mit den Rufzeichen, die zwischen den Teilnehmern im Funkverkehr ausgetauscht wurden.

X. LOG-HINWEISE

Alle Teilnehmer, die einen Computer zum Loggen benutzen, müssen ein elektronisches Log einreichen.

  1. Das Log MUSS mindestens folgenden Inhalt haben: Korrektes Datum und Uhrzeit in UTC, Frequenz (oder Band), Rufzeichen der gearbeiteten Station, Contestaustausch der gesendet wurde und derjenige, der empfangen wurde. Sollte ein Log nicht mindestens diese Daten enthalten, wird es als CHECKLOG klassifiziert. Kontakte sollten möglichst umgehend nach dem Abschluss der Verbindung geloggt werden. Stationen, die um einen der vorderen Plätze weltweit oder auf ihrem Kontinent antreten, müssen die jeweilige Frequenz für alle QSOs im Log angeben.
  2. Single Band Teilnehmer müssen alle im Contest durchgeführten Kontakte im Log aufführen, auch wenn manche auf einem anderen Band stattgefunden haben. Es werden jedoch nur QSOs auf dem Band, das im Cabrillo-Header angegeben wurde, für das Endergebnis berücksichtigt. Logs mit Kontakten nur auf einem Band werden als Single-Band Logs gewertet.
  3. Das Cabrillo Datei Format ist der Standard für Ihr Log. Weitere Informationen dazu und wie Sie Ihren Cabrillo-Header richtig ausfüllen, finden Sie auf www.cqww.com/cabrillo.htm. Fehler beim Ausfüllen des Cabrillo Headers können dazu führen, dass Ihr Log in die falsche Teilnehmerklasse oder als CHECKLOG klassifiziert wird. Amerikanische Stationen berücksichtigen bitte, dass sie den Staat in der Zeile LOCATION angeben (z.B. LOCATION: OH)
  4. Bitte laden Sie bevorzugt Ihr Log per Web hoch auf unsere Server. Den Web-Upload finden Sie unter www.cqww.com/logcheck/. Die Logeinsendung per E-Mail ist aber ebenfalls verfügbar. SSB Logs im Cabrillo-Format schicken Sie bitte an ssb@cqww.com. CW Logs im Cabrillo-Format schicken Sie bitte an cw@cqww.com. Tragen Sie in der Subject-Zeile bitte nur das im Contest benutzte Rufzeichen ein. Alle bei uns eingegangenen Logs werden per E-Mail bestätigt. Eine Auflistung aller eingegangenen Logs finden Sie unter www.cqww.com.
  5. Hinweise für Logs, die nicht im Cabrillo-Format erstellt wurden: Sollten Sie nicht in der Lage sein, ein Log im Cabrillo-Format zu erzeugen, kontaktieren Sie bitte den Contestdirektor, bevor Sie ein Log in einem anderen Format einreichen.
  6. Hinweise für Papierlogs: Papierlogs schicken Sie bitte per Post an die Adresse: CQ WW DX Contest, P.O. Box 481, New Carlisle, OH 45344, USA. Jedes eingeschickte Papierlog muss eine Summenseite enthalten, die alle wichtigen Ergebnis-Informationen, die Kategorie des Wettbewerbs und sowohl den Namen als auch die Adresse des Teilnehmers (bitte in Großbuchstaben) enthält;.
  7. Eingangsbestätigung: Alle eingegangenen Logs werden per E-Mail bestätigt. Auf www.cqww.com finden Sie eine Liste der eingegangenen Logs.
  8. Zurückziehen eines Logs: Ein Teilnehmer darf sein Log innerhalb einer Frist von 30 Tagen nach dem Einsendeschluß ohne Angabe von Gründen zurückziehen. Kontaktieren Sie für nähere Informationen den Contest Direktor.

XI. EINSENDESCHLUSS

  1. Alle Einsendungen müssen INNERHALB VON (5) TAGEN nach Contest-Ende eingesandt werden, also nicht später als 23:59 UTC am 4. November 2016 für SSB-Logs und 23:59 UTC am 2. Dezember 2016 für CW-Logs. Wenn Sie ein bereits eingeschicktes Log nach diesem Zeitpunkt (korrigiert) noch einmal einsenden, wird es als sogenanntes „Late Log“ (verspätetes Log) interpretiert.
  2. Eine Verlängerung der Abgabefrist kann per E-Mail an questions@cqww.com beantragt werden. Dieser Antrag muss einen legitimen Grund für die Verlängerung enthalten und muss vor dem Einsendeschluss eingegangen sein. Verlängerungen sind nur gültig, wenn sie vom Contestdirektor persönlich bestätigt wurden.
  3. Logs die nach dem Einsendeschluss eingehen oder die einen Poststempel nach dem Einsendeschluss tragen, können in der Ergebnisliste genannt werden, berechtigen aber nicht mehr für Urkunden oder Plaketten.

XII. JURY

Das CQ WW DX Contest Komitee ist dafür verantwortlich, die eingegangenen Logs zu prüfen und zu beurteilen. Wir erwarten von allen Teilnehmern, dass sie die Regeln beachten und einhalten. Eine Verletzung der Contestregeln oder unsportliches Verhalten kann disziplinarische Folgen haben.

A. Unsportliches Verhalten:

Beispiele unsportlichen Verhaltens sind z.B. (aber nicht ausschließlich):

  1. Die Vereinbarung oder Bestätigung von QSOs während oder nach dem Contest unter Nutzung irgendwelcher „Nicht-Amateurfunk-Kommunikation“ wie z.B. Telefon, Internet, Instant Messenger, Chat Räume, Voice-over-IP, E-Mail, soziale Netzwerke oder Webseiten.
  2. Aussendungen des Teilnehmers auf Frequenzen außerhalb seiner Lizenz-Bestimmungen.
  3. Veränderung von Uhrzeiten im Log, um Regeln für Bandwechsel oder Auszeiten einzuhalten.
  4. Der Eintrag zahlreicher nicht verifizierbarer QSOs oder Multiplier.
  5. Unsaubere Signale mit viel zu großer Bandbreite (z.B. Splatter, Klicks) oder Oberwellen auf anderen Bändern.
  6. Das Betreiben von Stationen, die sich nicht innerhalb eines angemessenen Zeitraum identifizieren (d.h. 1 Minute)

B. Das Überwachungsprogramm

Das Komitee kann jeden Teilnehmer bitten, einen Überwachungsbesuch während des Contests zu akzeptieren. Wird dem vom Komitee beauftragten Prüfer kein vollständiger Zugang zur Station oder allen gewünschten Informationen gegeben, kann als Checklog klassifiziert werden.

C. Audio Aufnahmen

Jeder Single OP Teilnehmer (siehe V.A.1), der um einen der vorderen drei Plätze in seiner Kategorie kämpft, entweder weltweit oder innerhalb seines Kontinents oder innerhalb der USA muss seine gesendete und seine empfangene Audio aufzeichnen, so wie der OP sie im Lauf des Contests hört. Die Aufnahme muss in einem üblichen Format (wie z.B. MP3) geschehen und sollte Audio zu beiden Ohren als separaten Kanal enthalten. Die Aufnahmen können vom Contest-Komitee innerhalb von 90 Tagen ab dem Einsendeschluß angefordert werden, um ein Log besser einschätzen zu können. Die Aufnahmedateien müssen vom Teilnehmer dann innerhalb von fünf (5) Tagen zur Verfügung gestellt werden. Sollten sie nicht zur Verfügung gestellt werden, kann das Komitee den Teilnehmer in eine andere Klasse versetzen oder sogar disqualifizieren.

D. Disziplinarmaßnahmen

Im Fall einer Regelverletzung liegt die Disqualifikation von Teilnehmern im Ermessensspielraum des Komitees.

  1. Disqualifizierte Teilnehmer werden am Ende der veröffentlichten Ergebnisse genannt und qualifizieren sich weder für eine Urkunde noch für eine Plakette.
  2. Benachrichtigungen über Maßnahmen des Komitees gehen an die E-Mail-Adresse, die bei der Logeinreichung angegeben wurde. Der Teilnehmer hat dann fünf (5) Tage Zeit, Einspruch gegen die Entscheidung beim Contestdirektor einzulegen. Danach ist die Entscheidung endgültig.
  3. Das Komitee hat das Recht, die Teilnahme-Kategorie eines Logs nach der Überprüfung oder aufgrund anderer Informationen zu ändern.

E. Überprüfung der Logs

Alle Logs werden mit spezieller Software überprüft, Entscheidungen werden jedoch von Menschen getroffen.

  1. Doppelkontakte werden ohne weitere Bestrafung aus dem Log gestrichen.
  2. Kontakte mit einem falsch notierten Contestaustausch werden ohne weitere Bestrafung aus dem Log gestrichen.
  3. Rufzeichen-Fehler (busted QSOs) oder Rufzeichen, die im gegnerischen Log nicht gefunden warden (NIL), werden gestrichen und der Teilnehmer erhält eine Strafe in Höhe der doppelten Punktzahl des gestrichenen QSOs.
  4. Kontakte, die Bandwechsel-Regeln der Multi-OP-Kategorie verletzen, werden ohne weitere Bestrafung gestrichen.

XIII. ERKLÄRUNG

Durch das Einsenden eines CQ WW DX Contest Logs und in Anerkennung der Bemühungen des CQ WW DX Contest Komitees zur Überprüfung der Logs, stimmt der Teilnehmer bedingungslos und unwiderruflich zu, 1) dass er die Regeln des Contests gelesen und verstanden hat und sie einhalten wird, 2) dass er alle Regeln eingehalten hat, die für Amateurfunk an seinem Standort gültig sind, 3) stimmt er zu, dass das Log nach der Prüfung veröffentlicht werden darf und er akzeptiert 4), dass Disqualifikationen und andere Entscheidungen des Contest-Komitees offiziell und endgültig sind. Sollte ein Teilnehmer diesen Regeln nicht zustimmen können oder wollen, sollte er kein Log zu diesem Contest einreichen, es sei denn als CHECKLOG.

Weitere Fragen zum CQ WW DX Contest können per E-Mail an questions@cqww.com gestellt werden. Antworten zu vielen öfter gestellten Fragen finden Sie unter www.cqww.com/rules_faq.htm.

Diese Übersetzung wird der Contest Gemeinschaft als Service zur Verfügung gestellt. Die englische Fassung ist jedoch der offizielle Standard.

Übersetzt von Wolfgang Schwarz, DK9VZ

 

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